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Hier liegt nun ein Konzept vor, das speziell darauf abzielt, individuelle Fähigkeiten freizulegen und systemkompatibel ob in Arbeit oder Freizeit einzusetzen.

Herzstück der Familiensystemdiagnose die objektiv hermeneutische Auswertung der sog. Objektiven Daten. Hierbei handelt es sich um die Angaben, die Sie aus dem tabellarischen Lebenslauf oder aus dem Familienstammbaum kennen. Die Einzigartigkeit eines Menschen entwickelt sich nicht zufällig, sondern ist u. a. ein Kompositum der Zeit, des Ortes und der Familiengeschichte, in die er hineingeboren wird.

 zum Menschenverständnis in der Familiensystemdiagnostik:

 nach Prof. Dr. J. A. Stüttler

Der Mensch ist ein geschichtliches, dreidimensionales, zur Begriffsbildung veranlagtes seiendes Leben.

 

Zur Verdeutlichung:

 

Der Mensch ist ein Seiendes  will heißen, dass der Mensch eine Wirklichkeit, dass er Realität ist und nicht etwa wie Platon (427 – 347 v. Chr.) meint, nur der Abglanz resp. Schatten der Wirklichkeit

 

Der Mensch ist ein seiendes Leben will heißen, dass er sich von anorganischem Seiendem „qualitätsmäßig“ unterscheidet. Von Leben spricht man immer dann, wenn Stoffwechsel und Zellteilung nachweisbar stattfinden.

 

Der Mensch ist ein zur Begriffsbildung veranlagtes Seiendes will heißen, dass der Mensch eben aufgrund seiner genetischen Anlagen prinzipiell zur Abstraktion und Reflexion, zum Sprechen und Verstehen fähig ist.

 

Der Mensch ist ein geschichtliches Seiendes will heißen, dass er Vergangenheit hat und mit der Zukunft spekuliert.

 

Der Mensch ist ein dreidimensionales Seiendes will heißen, dass er konstituiert ist durch Individualität, Sozialität und Naturalität. Die Individualität ist – biologisch gesehen – im Gencode begründet. Sprachphilosophisch begründet sich die Individualität in der je bei einem Begriff nicht mehr mitteilbaren/vermittelbaren Inhaltlichkeit. Dem Menschen als Individuum gerecht werden heißt, ihn als eine einzigartige Persönlichkeit in seiner nicht-mitteilbaren Besonderheit (mit je eigenem Gewissen) zu verstehen. Der Mensch  i s t  Individualität, aber er ist kein in sich abgeschlossenes, sondern wesenhaft auf die Gemeinschaft bezogenes Seiendes; er      i s t  Sozialität. Der Mensch ist zudem auch Naturalität, d. h. er  i s t Raum und Zeit;  er ist ein in Raum und Zeit lebendes Seiendes.

 

Diese Aussagen stiften zusammengefasst, als einheitliche Fülle, Menschsein. Sie überwinden die Denkweise des aufgespalteten Menschen in Geist - Körper - Seele. Die Familiensystemdiagnostik wird damit dem Menschen  als Ganzheit gerecht.

 

 

Ergebnis und Ziel der Analyse

Die wissenschaftlich fundierte Erkenntnismethode führt zu einem tiefschichtigen Verstehen der konkreten Situation des untersuchenden Systems. Sinnzusammenhänge werden deutlich, das treibende motivierende Handlungsmuster erkennbar und somit Strukturhypothesen ableitbar. Es lassen sich Ergebnisse hinsichtlich problematischer Entwicklungstendenzen ablesen, sowie Aussagen über vorhandene Ressourcen, Selbstheilungspotentiale und erschwerende und begünstigende Lebensbedingungen treffen. Auf dieser Grundlage lassen sich lösungsorientierte Handlungsschritte erarbeiten, die einen höchst persönlichen Zuschnitt auf die je konkrete Lebenswirklichkeit haben.

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